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Wie bindet man eine Krawatte richtig


Keine Bindungsängste!

 

Es gibt inzwischen unzählige Arten, die Krawatte zu binden. Für die ganz Angefressenen empfehlen wir das Buch „85 ways to tie a tie“ von Thomas Fink und Yong Mao (link zu Amazon). Wir finden allerdings, dass es reicht, wenn Sie vier Knoten beherrschen. Hier die Anleitungen zu den Klassikern:

 

Der Windsor-Knoten
Namensgeber des Weltklassikers unter den Krawattenknoten ist der Herzog von Windsor. Ideal bei sehr breiten oder sehr festen Krawatten.
Der Windsor ist ein grosser, dreieckiger Knoten. Er passt am besten zu einem breiten Kragen wie unserem New-Kent-Kragen.



Windsorknoten
  • Schritt 1: Kreuzen Sie das breite über dem schmalen Ende der Krawatte und führen Sie es durch die Halsöffnung.
  • Schritt 2: Legen Sie dann das breite unter das schmale Ende.
  • Schritt 3: Schlingen Sie das breite Ende oben durch die Halsöffnung.
  • Schritt 4: Kreuzen Sie das breite Krawattenende noch einmal über dem schmalen.
  • Schritt 5: Das breite Ende wird jetzt unterhalb durch die Halsöffnung gelegt und vorne durch den Knoten gezogen. Jetzt nur noch etwas zurechtrücken und fertig ist der Windsor!


Der schlanke Four-in-Hand
Der "Vierhandknoten" ist nicht nur vielseitig, sondern auch für Anfänger leicht zu binden und passt zu fast allen Kragenformen. Besonders zu Button-Down-Hemden sieht er sehr gut aus. Durch seine leichte Asymmetrie wirkt er sportlich und mit einer dicken Krawatte sieht er dem "Windsor-Knoten" sehr ähnlich.


  • Schritt 1: Kreuzen Sie das breite über das schmale Ende der Krawatte.
  • Schritt 2: Das breite Ende wird hinten um das schmale gewickelt.
  • Schritt 3: Legen Sie dann das breite vornherum noch einmal um das schmale Ende.
  • Schritt 4: Jetzt wird der breite Krawattenzipfel von untern durch die Halsöffnung gezogen, der Knoten zurechtgerückt und schon sitzt an Ihrem Hals ein perfekter Four-in-Hand.

Der Half-Windsor
Dieser Knoten ist etwas kleiner und etwas schwieriger als der Windsor, aber auch der ist zu meistern. Die halbierte Form des Windsor-Knotens kann zu den meisten Kragenformen getragen werden und hält auch lange, durch die fehlende Symmetrie kann er jedoch auch schief wirken.


  • Schritt 1: Kreuzen Sie das breite über dem schmalen Ende und schlingen Sie es einmal hinten um das schmale Ende.
  • Schritt 2: Jetzt wird das breite Ende oben um die Halsöffnung gelegt.
  • Schritt 3: Genauso geht's auf der anderen Seite: Ziehen Sie das breite Ende auf die linke Seite und schlingen Sie es oben durch die Halsöffnung.
  • Schritt 4: Die Breitseite wird zum Abschluss durch den mittigen Knoten nach unten gezogen und zurechtgerückt.

Der Shelby-Knoten
Die Bindung ist benannt nach dem amerikanischen Moderator Don Shelby, der den Knoten zum ersten mal in seiner Fernsehsendung vorstellte. Auch bekannt als "klassischer American" oder "Pratt-Knoten", nach seinem Erfinder Jerry Pratt. Der Shelby ist der echte neue Krawattenknoten der letzten 50 Jahre. Für alle, die mal etwas anderes probieren wollen.


  • Schritt 1: Stülpen Sie zuerst die Krawatte von innen nach außen. Kreuzen Sie das breite Ende unter dem schmalen Ende.
  • Schritt 2: Knoten Sie das breite Ende um die Halsöffnung und ziehen Sie den Knoten fest.
  • Schritt 3: Mit der linken Hand ziehen Sie jetzt das breite Ende auf die linke Seite.
  • Schritt 4: Ziehen Sie das breite Ende von hinten durch die Kragenöffnung nach oben. Zum Schluss wird das breite Ende durch den Knoten nach unten gezogen und vorsichtig festgezogen.



Quelle: GQ.de